Projekt „Sehnsucht“

„Sehnsucht“ ein inklusives generationsübergreifendes Projekt der Gruppe Nebelhorn in Kooperation mit den Ruhrorter Hafenkids, Duisburg und der    Viller Mühle in Goch.

In der Zeit vom 30.11.2022- bis zum 31.03.2023 trafen sich Teilnehmer*Innen am generationsübergreifenden Projekt regelmäßig, um sich mit dem Thema „Sehnsucht“ künstlerisch zu beschäftigen.

Die Treffen fanden zunächst im Atelier der Gruppe Nebelhorn in Schermbeck statt; dann in der Viller Mühle in Goch und anschließend in den Räumlichkeiten der Hafenkids in Duisburg.

Unter Anleitung des künstlerischen Leiters der Gruppe Nebelhorn wurden in Gruppen von zehn bis fünfzehn Personen Zeichnungen, Bilder, Plastiken, Rauminstallationen, Fotografien und Filme entwickelt, die sich mit dem Thema kreativ auseinandersetzten.

Eine Whatsapp Gruppe wurde gegründet, um die Kommunikation im gegenzeitigen Dialog zwischen allen Interessenten*Innen zu fördern. Hier entstanden virtuelle Arbeiten in Ton, Film und Bild, die zu einem späteren Zeitpunkt innerhalb der öffentlichen Präsentation gezeigt wurden.

In den Städten Duisburg, Wesel, Goch und Schermbeck wurden Passanten gebeten, ihre Vorstellungen zum Thema Sehnsucht als Tonbeiträge beizutragen. Lebendige Diskussionen, die aufgezeichnet wurden, trugen erheblich dazu bei, das Bewusstsein für die Vorstellungen von „Sehnsucht“ zu erweitern.

Das Interesse für dieses generationsübergreifende Projekt war größer als erwartet und deshalb verlängerten wir den Zeitraum der Durchführung. Die Auseinandersetzung mit dem Thema blieb bis zum heutigen Tag lebendig. Mehr als 200 Menschen mit und ohne Behinderung nahmen am Projekt teil.

Das große Interesse, sowie die Verlängerung des Zeitraumes verursachten viel mehr Materialkosten als ursprünglich gedacht, als Gegenzug übernahm Nebelhorn die fehlenden Fahrtkosten.

Die Präsentation des Projektes in Bild, Ton, Objekten, Rauminstallationen und gedruckten Texten und Postkarten fand im Rahmen eines Offenen Ateliers in der cubus-kunsthalle in Duisburg statt. Eine Publikation zum gesamten Projekt mit Dokumentationen des Offenen Ateliers in der cubus-kunsthalle in Duisburg berichtet über den gesamten Arbeitsprozess.

Innerhalb der Ausstellung fanden vier Offene Ateliers statt. Das Publikum und Teilnehmer*Innen des Projektes schufen, begleitet von Life Musik, gemeinsam großformatige Bilder zum Thema. So entstand in der Form eines work in process ein sich ständig veränderndes Enviroment.

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